Das Doctor Who Fandom hat ein Problem…

…und es heißt: Doctor Who.

Doctor Who lebt vom Wandel… Gottchen, ich kotze gleich. Nein! Falsch! Doctor Who lebt vom Einfallsreichtum. Der Tod der Serie in den späten Achtzigern ist grundsätzlich darauf zurückzuführen, dass so viele Idioten an einen Baum pinkeln wollten, weil jeder glaubte, sein Zwischenstrahl wäre das Strahlen der Zukunft der Serie.

Und genau an dieser Stelle befinden wir uns auch heute wieder. Moffat, der Heiland und Messias vieler Fans, welche sich zu Recht von RTDs letzten Ergüssen verarscht gefühlt haben, und der Teufel und Unheilsbringer für die feuchten Fangirls, für die es zu viel verlangt ist eins und eins zusammen zu zählen, um Moffats ach so komplizierten Plots zu verstehen… wo war ich…. Ach ja. Moffat hat es auch nicht verstanden. So zumindest hat es den Anschein. Vermutlich ist es aber auch so, dass die BBC Moffat einen Stock in den Arsch geschoben hat um ihm in seinen letzten Monaten als Showrunner noch seinen letzten Stolz zu nehmen. Wer auch immer die Schuld trägt, Tatsache ist, dass Doctor Who derzeit nur noch für die Fans (sorry „Fans“) produziert wird, die denken („denken“), dass die Wurzeln der Serie in furzenden Aliens und einem ADS-Frettchen-Doctor liegen. Und da diese Fans („Fans“) aus Sicht der BBC diejenigen sind die die Serie am Leben erhalten, obwohl sie froh sein sollten, wenn sie überhaupt nach einem Jahr Pause zur Serie zurückkehren, bekommen wir mal wieder einen Doctor welcher keinen festgelegten Charakter hat (Tennant all over again) und zwei Begleiter, ein übergewichtiges Osterei mit Brachialhumor und eine unterbelichtete Hipstergöre, welche bezeichnender nicht sein könnten. Hier hat man scheinbar zwei Figuren gefunden, mit welche sich die Fangirls identifizieren können.

Der Einfallsreichtum ist jedenfalls tot. Und zwar einzig und allein aus dem Grund, weil jeder denkt („denkt“), die Serie würde vom Wandel leben. Der Wandel aber, resultierte aus dem Einfallsreichtum. Wandel ohne Einfallsreichtum ist nicht nur unnötig, sondern auch schweinedumm. Schade, dass niemand der etwas zu sagen hat das weiß.

Vermutlich weiß Moffat es. Vermutlich wissen es auch die Fans, die sich für mehr als die letzten 11 Jahre Seriengeschichte interessieren, aber die BBC weiß es nicht und die verkackten Fangören wissen es auch nicht. Letztere müssen es auch nicht wissen, denn wird die Serie eingestellt, werden sie die ersten sein die das Fandom verlassen.

Diese Hoffnung ist es die mir bleibt; dass die Serie 2018 ihre letzte Staffel bringt und dann 2034 in neuer Frische und einem aussortiertem Fandom wieder an den Start geht.

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5 Kommentare zu „Das Doctor Who Fandom hat ein Problem…

    1. Könntest Du das bitte näher ausführen? Was genau hat Dich dazu gebracht Dich angesprochen zu fühlen? Das ADS oder die feuchten Fangirls? Ich möchte Dich außerdem darum bitten, auf meiner Seite auf Groß- und Kleinschreibung zu achten. Danke!

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      1. Die Situation ist mittlerweile so festgefahren, dass ich ehrlich gesagt nicht mehr daran glaube, dass man kurzfristig etwas ändern könnte. Daher auch mein Vorschlag, die Serie einfach mal wieder ein paar Jahre ruhen zu lassen, anstatt krampfhaft daran herumzudoctorn (see what I did there? 😉 )

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